DEUTSCHER SCHWERHÖRIGEN SPORT VERBAND e. V.
 
11. Deutsche Boule Meisterschaft in Berlin-Tegel am 31.05.2014
Marcus Braun

Am Samstag, den 31. Mai 2014, fand unter wolkenlosem Himmel die 11. Deutsche Boule-Meisterschaft der Schwerhörigen im Bouledrome an der Rue de Doret, in der ehemaligen Französischen Kaserne in Berlin-Tegel statt.

5 Damen, 11 Herren und 3 Jugendliche aus den 4 Vereinen, SSC Berlin, HFS Franken, SSC Hannover, SV Vaihingen gingen an den Start.

Um 9.00 Uhr füllte sich der große Platz mit insgesamt 54 Bahnen nach und nach mit allen Spielern.

Da nun das neue Spielsystem eingeführt wurde, wird in Doublette-Formee gespielt. Das bedeutet, dass immer zwei feste Paare, die eine Mannschaft bilden, von Anfang bis zum Ende spielen. Hier spielte es keine Rolle, ob es männlich, mixed oder Damen waren. Das wurde nur so gemacht, weil zu wenige Teilnehmer anwesend waren. Mit diesen Paaren findet die Auslosung in die Gruppen statt, wobei dann auch eine zweite Auslosung zum Startplatz stattfindet. Daraus ergeben sich zwei Gruppen mit je vier Paaren bei 16 Teilnehmern.

Die Jugendlichen spielten ihre eigene Doppelrunde. Sie trugen untereinander ein Freizeitturnier aus.

Gruppenspiele

Gruppe A:

In dieser Gruppe gab es einen harten Kampf, um die ersten beiden Plätzen ins Viertelfinale zu erreichen. Hier und da wird ein Spiel gewonnen, bzw. verloren. Mit je zwei Siegen erreichte das fränkische Ehepaar, Gerd und Sabine Meier, den 1. Platz und die Spielgemeinschaft aus Hannover und Vaihingen mit Henning Kruse und Johannes Scheurer den 2. Platz.

Gruppe B:

Hier spielte das einzige Damenteam aus Hannover. Auch gab es in dieser Gruppe schon beim ersten Spiel einen harten Kampf, der zugunsten der Berliner ausging. Im letzten Spiel hatten die Damen auch einige Schwierigkeiten zu überwinden mit dem fränkischen mixed Paar. Hier wurden die Berliner mit 3 Siegen alleinige Tabellenführer, gegenüber den Damen aus Hannover, die mit zwei Siegen noch den zweiten Platz erreichten.

Nach den Gruppenspielen findet um ca. 13.30 Uhr die einstündige Mittagspause statt. Hier wurden die Sportler von dem Berliner Boule Club mit Gegrilltem verwöhnt. Es gab Rote, Steaks, Salat und Bratkartoffeln mit gerösteten Zwiebel.

Finalrunde:
Zum Ende der Mittagspause, gegen 14.30 Uhr, ging es mit der Finalrunde weiter. Hier wurden die ersten beiden Paare jeder Gruppe kreuzweise mit der anderen Gruppe gespielt. Das heißt Erster Gruppe A gegen Zweiter Gruppe B und Erster Gruppe B gegen Zweiter Gruppe A. Die Dritt- und Viertplatzierten spielten gegeneinander.

Spiel um Platz 7:

Hier spielten die beiden viertplatzierten fränkischen Paare, die das Paar Kerstin Bloß und Daniel Nutz gegen Klaus Hümmer und Ann-Carolin Weinreich gewinnen konnten.

Spiel um Platz 5:

Dieses Spiel konnten die beiden drittplatzierten Hannoveraner Michael Ahlers und Agim Shabani klar ohne Punktverlust gegen die Franken Armin Kölbl und Thomas Moltrup mit dem Sieg verbuchen.

Halbfinale 1:

Die beiden Hannoveranerinnen Stephanie Richter und Birgit Späte konnten den Sieg gegen das fränkische Ehepaar mit nur einem Punktverlust gewinnen.

Halbfinale 2:

Können die Berliner Wolfgang Slania und Ernst Sonnenburg gegen die Spielgemeinschaft aus Hannover, Henning Kruse und den Vaihinger, Johannes Scheuerer, ihren Gruppensieg hier weiter fortsetzen? Nein, das war nicht der Fall und die Berliner verlieren nach einem harten Kampf knapp gegen die Spielgemeinschaft.

Spiel um Platz 3:

Die beiden Halbfinalverlierer trugen dieses Spiel aus. Hier konnten das fränkische Ehepaar, Gerd und Sabine, die Berliner, Ernst und Wolfgang, nach einem harten Kampf vom Podest fernhalten. Nach dem starken Gruppenspiel gehen die Berliner also doch noch leer aus. Sie erreichten einen undankbaren 4. Platz. Somit konnten das fränkischen Ehepaar den 3. Podest-Platz erreichen.

Endspiel:

Die beiden Gewinner aus dem Halbfinale, die Damen Birgit und Stephanie, und die Spielgemeinschaft um Henning und Johannes trugen dieses Spiel aus. Hier konnten die Damen aus Hannover schnell einen 11:0 Führung verbuchen und nach einer kurzen Aufholjagd von den Herren mit 9 Punkten gewinnen die Damen doch noch mit 13:9.

Freizeitturnier Jugend:

Gold: Lukas Späte, Silber Jennifer Bloß und Bronze für Natascha Bloß

Gegen 17.15 Uhr wurde die Meisterschaft beendet. Am frühen Abend um 19 Uhr trafen sich alle Sportler im Saal eines Kroatischen Restaurant "Maestral", direkt gegenüber dem Rathaus Reinickendorf. Dort konnte jeder ein Kroatisches Büffet zu sich nehmen. Gegen 22 Uhr erfolgte die gemeinsame Siegerehrung mit den Minigolfern. Zum Schluss bedankte sich der Fachwart bei Gerhard Fischer für die erstklassige Organisation.