DEUTSCHER SCHWERHÖRIGEN SPORT VERBAND e. V.
 
18. Schachmeisterschaft in Stuttgart am 26.11.2011
Ernst Sonnenburg

Nach dem der letzte Spieler eingetroffen war, begann mit einer Verspätung die diesjährige Schachmeisterschaft.

Teilgenommen haben:
  • aus Berlin: Werner Beilecke, Michael Seraphin und Ernst Sonnenburg
  • aus Essen: Heiner Dahlhoff
  • aus Hamburg: Bernd Böning und Frank Bohlin
  • aus München: Karlheinz Birke
  • aus Stuttgart: Johannes Scheurer und Reinhard Schmiedl.

Gespielt wurde nach dem Schweizer System.

1. Runde:

Nach dem Ernst einen Bauern geopfert hat, konnte er das Spiel gegen Karlheinz gewinnen. Heiner verlor eine Figur und somit auch das Spiel gegen Michael. Die Spielentwicklung durch Frank war stärker und deshalb gewann er dieses Spiel gegen Johannes. Werner und Bernd spielten sehr schnell. Das Endspiel mit zwei weißen Bauern gegen einen Läufer gewann Werner. Reinhard war spielfrei.

2. Runde

Die erste Überraschung erfolgte in dieser Runde. Unkonzentriertes Spiel von Ernst und Heiner gewann das Spiel. Mit Schwarz eröffnete Karlheinz besser und er gewann das Spiel gegen Bernd. Die zweite Überraschung war, dass Reinhard gegen Werner gewonnen hat. Michael gewann das Spiel gegen Frank. Spielfrei war Johannes.

3. Runde

Johannes eröffnete gegen Ernst sehr stark. Er hat jedoch dieses Spiel verloren, weil er seinen Springer auf die Außenseite setzte und er den Angriff nicht erfolgreich fortsetzen konnte. Während des Endspiels hat Heiner gezögert, einen Bauern von Werner zu nehmen. Auch erfolgte eine Bauernumwandlung zu spät. Werner gewann dieses Spiel. Frank erspielte sich eine bessere Stellung gegen Karlheinz. Jedoch im Endkampf zeigte Karlheinz seine Stärke und er gewann dieses Spiel. Reinhard verlor gegen den starken Michael. Bernd war spielfrei.

4. Runde

Ernst und Michael spielten sehr schnell. Durch besseres Stellungsspiel gewann Michael das Spiel. Karlheinz hat sehr offen den Angriff vorgetragen. Werner konnte nicht parieren. 1:0 für Karlheinz. Obwohl Bernd mit schwarz sehr schlecht entwickelt hat, wurde das Spiel durch ihn gegen Johannes gewonnen. Reinhard schickte gegen Frank seine Dame auf Wanderschaft. Er hat die Entwicklung dadurch vernachlässig und Frank gewann dieses Spiel. Spielfrei war Heiner.

5. Runde

Ein spannendes Stellungsspiel von Beiden. Ein Abtausch Fehler führte dazu, dass Bernd dieses Spiel gegen Ernst verlor. Michael spielte sein Spiel konzentriert und wehrte sämtliche Angriffe von Karlheinz ab. 1:0 für Michael. Johannes spielte ohne ausreichende Sicherung sehr offen gegen Werner und verlor dieses Spiel. Heiner griff die kompakte Abwehr von Reinhard an. Reinhard unterlag diesem Angriff. Frank hat zugesehen.

6. Runde

Ernst eröffnete gegen Frank sehr zögerlich und Frank hatte eine gute Stellung. Im Endkampf hat Frank sich zu sehr auf die Bauern von Ernst konzentriert. Dadurch wurde der Vorteil von Frank zu Nichte gemacht und dieses Spiel endete Remis. Werner hat sein Spiel gegen Michael verloren. Bernd hat im Endkampf die größere Erfahrung und gewann das Spiel gegen Reinhard. Johannes hatte gegen Heiner keine Chance. Spielfrei war Karlheinz.

7. Runde

Bernd musste gegen Michael die Dame zu früh ins Spiel bringen. Er konnte daher nicht richtig entwickeln und zwangsläufig kam es durch eine Springer Dreiangel zu einem Turmverlust und Michael gewann. Reinhard griff mit Weiß die Stellung von Johannes an. Johannes konnte den Angriff nicht abwehren und verlor dieses Spiel. Das Spiel Karlheinz gegen Heiner war sehr interessant. Der Angriff von Karlheinz mit dem Bauer e5 war sehr stark und er ließ keine Spielentwicklung von Heiner zu. Karlheinz hat jedoch eine Springer Dreiangel übersehen und einen Turm verloren. Durch die gute Gegenwehr von Heiner endete dieses Spiel Remis. Der weiße F-Bauer und ein Turm hat Werner gegen Frank in Schwierigkeiten gebracht. Er konnte sich kaum wehren. Aber durch einen geschickten Bauernzug hat das Spiel eine überraschende Wende genommen. Dieses Spiel endete mit Remis. Spielfrei war Ernst.

Eine achte und neunte Runde konnten nicht gespielt werden, weil ein Softwarefehler eine Fortsetzung unmöglich machte. Dieser Fehler führte dazu, dass das Programm einen Teil der Spiele gelöscht hat. Eine Rekonstruktion ist zwar erfolgt, hatte aber den Terminplan vollkommen durcheinander gebracht. Ich musste daher diese Meisterschaft abbrechen. Ungeschlagen wurde Michael Seraphin (Berlin) Meister. Hierzu meinen herzlichen Glückwunsch.

Tabelle Schach

Unser Gastgeber Stuttgart hat sich für die Bewirtung sehr viel Mühe gegeben. Ein Koch hat für unser leibliches Wohl gesorgt. Mittags gab es eine sehr schmackhafte Suppe. Am Abend hat er ein deftiges schwäbisches Essen zubereitet. Schon aus diesem Grunde musste der Terminplan eingehalten werden.

Nach dem Essen fand die Siegerehrung statt und Ernst hat seine lehrreichen Kommentare abgegeben. Mit einem gemütlichen Abend endete diese Meisterschaft.

Aus Fehler lernt man und ich werde in Zukunft die Spielbegegnungen wieder mitschreiben. Der Softwarefehler ist mittlerweile behoben worden.

2012 darf ich zur 19. Meisterschaft in Fürth am 17.11.2012 einladen.