DEUTSCHER SCHWERHÖRIGEN SPORT VERBAND
im Deutschen Schwerhörigenbund e. V.
 
17. DSSV Schach-Meisterschaft in Berlin am 20.11.2010
Ernst Sonnenburg

Mit einer halbstündigen Verspätung begann das Turnier in Berlin. Einen neuen Spieler Michael Seraphin aus Berlin und auch die Berliner Spieler Dietrich Metzner und Gerhard Fischer, die wieder an der Meisterschaft teilnahmen, konnten wir begrüßen.

Die erste Runde verlief nicht wie erwartet. Der Meister Ernst Sonnenburg (Berlin) spielte gegen Heiner Dahlhoff (Essen) ein Remis, Mariusz Kwiatek (Hamburg) gewann sein Spiel gegen Bernd Böning (Hamburg) erwartungsgemäß. Im Berliner Spiel gewann Werner Beilecke gegen Dietrich Metzner. Dariusz Kwiatek (Hamburg) gewann das Spiel gegen den Neuling Michael Seraphin (Berlin). Frank Bohlin (Hamburg) errang seinen Sieg gegen Gerhard Fischer (Berlin).

In der zweiten Runde hat Ernst den zweiten ½ Punkt gegen Dietrich abgegeben. Mariusz und Dariusz gewannen ihre Spiele gegen Frank und Werner aber auch Bernd und Michael erspielten sich gegen Heiner und Gerhard ihre Punkte.

Die dritte Runde endete mit einer weiteren Überraschung: Ernst verlor gegen Frank das Spiel, die Brüder Dariusz und Mariusz trennten sich Remis. Werner, Michael und Dietrich holten sich die Punkte. Nach dieser Runde waren alle Spieler noch dicht zusammen. Mariusz und Dariusz hatten jeweils 2 ½ Punkte, Frank und Michael jeweils 2 Punkte; dann kam Dietrich mit 1 ½ Punkten, gefolgt von Gerhard und Ernst mit jeweils 1 Punkt. Heiner mit ½ Punkte und Gerhard mit 0 Punkte beendeten die Rangliste.

Nach der Mittagspause wurde die 4. Runde gespielt. In dieser Runde gab es lediglich eine Überraschung, Michael gewann das Berliner Duell gegen Dietrich. Mariusz, Dariusz, Ernst und Heiner gewannen Ihre Spiele gegen Werner, Frank, Bernd und Gerhard.

Die 5. Runde brachte eine Vorentscheidung. Michael gewann das Spiel gegen Mariusz; Dariusz erspielte sich den Punkt gegen Dietrich, Ernst verlor gegen Werner das Spiel; Heiner und Bernd gewannen ihre Spiele gegen Frank und Gerhard.

Aber auch in der 6. Runde gab es Überraschungen. Ernst gewann das Spiel gegen Mariusz. Dariusz, Michael, Werner und Dietrich gewannen ihre Spiele gegen Heiner, Bernd, Gerhard und Frank. Nach dieser Runde führte Dariusz mit 5 ½ Punkten, dicht gefolgt von Michael mit 4 ½ Punkte und Werner mit 4 Punkte. Mariusz mit 3 ½ Punkte, Ernst und Dietrich mit jeweils 3 Punkten, Heiner mit 2 ½ Punkte, Frank und Bernd mit 2 Punkten und Gerhard mit 0 Punkte folgten dem Trio. Da noch drei Spiele zu spielen waren, gab es noch keinen heißen Anwärter auf die Meisterschaftskrone.

In der 7. Runde spielten Ernst gegen Dariusz und Heiner gegen Dietrich Remis. Ihre Partien gewannen dagegen Michael, Mariusz und Frank gegen Werner, Gerhard und Bernd. Durch das Remis hat Dariusz gegenüber Michael ½ Punkt verloren.

Die 8. Runde ergab keine Überraschung. Dariusz, Michael, Mariusz, Werner und Ernst gewannen ihre Spiele gegen Bernd, Frank, Dietrich, Heiner und Gerhard.

Die Auslosung der 9. Runde ergab die interessante Paarung Ernst gegen Michael. Bei dieser Paarung ging es um die ersten Plätze. Ernst musste sich dem guten Spiel von Michael beugen und verlor. Dariusz, Mariusz, Werner und Dietrich gewannen ihre Spiele gegen Gerhard, Heiner, Frank, Bernd.

Somit stand mit einem halben Punkt Vorsprung der Meister Dariusz Kwiatek aus Hamburg fest. Der Neuling Michael Seraphin aus Berlin erspielte sich auf Anhieb den 2. Platz. Mariusz Kwiatek (Hamburg) gewann den 3. Platz. Die restliche Platzierung entnehmen Sie bitte der Tabelle.

Rangliste: Stand nach der 9. Runde

RangTeilnehmerVerein/OrtSRVPkt.BuchhSoBerg
1.Kwiatek, DariuszHamburg7208.037.031.50
2.Seraphin, MichaelBerlin7117.537.527.25
3.Kwiatek, MariuszHamburg6126.538.522.50
4.Bellecke, WernerBerlin6036.039.017.00
5.Sonnenburg, ErnstBerlin3334.540.516.25
6.Metzner, DietrichBerlin3334.540.512.50
7.Dahlhoff, HeinerEssen2253.042.07.50
8.Bohlin, FrankHamburg3063.042.06.50
9.Böning, BerndHamburg2072.043.03.00
10.Fischer, GerhardBerlin0090.045.00.00

* Buchh= Buchholz Wertung, SoBerg = Sonneborn Berger

Nach dem anstrengenden Turnier wurde in den Berliner Vereinsräumen die Siegerehrung durch geführt. Der Fachwart Ernst Sonnenburg hat für jeden Spieler seine gewohnten Anregungen und Kritiken vorgetragen. Bis auf das nächste Mal in Stuttgart.