DEUTSCHER SCHWERHÖRIGEN SPORT VERBAND
Im Deutschen Schwerhörigenbund e. V.
 
15. Schachmeisterschaft des DSSV in Essen
Ernst Sonnenburg

Pünktlich sind am 14.11.2009 alle angemeldeten und ein im letzten Moment angemeldeter Spieler erschienen.

Die erste Runde wurde ausgelost und es waren interessante Paarungen dabei: Ernst spielte gegen den spielstarken Mariusz und Ernst erzwang mit Weiß, dass der schwarze König in die Mitte gehen musste. Dadurch war der König nicht mehr ausreichend zu schützen und Ernst gewann den ersten Punkt. Dariusz, Frank B. und Kalle erspielten sich den 1. Punkt. Heiner und Jacek trennten sich mit einem Remis. Auf der Verlierer-Seite befanden sich Werner, Thomas und Frank S.

In der zweiten Runde entschied beim Spiel Kalle - Dariusz der Damentausch. Hierdurch wendete sich die offene Partie zu Gunsten von Kalle, der dann gewann. Ernst verlor gegen Frank B., weil er den zweiten Zug vor dem ersten machte. Werner gewann gegen Heiner, nachdem er einen Bauern marschieren ließ und in die Dame umwandeln konnte. Frank S. hatte es versäumt die Rochade durchzuführen. Dadurch war die Stellung für Jacek die Bessere und er gewann diese Partie. Mariusz hat gegen Thomas gewonnen.

In der dritten Runde gewann Kalle gegen Frank B.. Ernst gewann gegen Jacek, weil Jacek zwei weiße Bauer auf der H-Linie nicht stoppen konnte. Mariusz verlor die Partie gegen Werner. Dariusz erspielte sich den Sieg gegen Heiner. Frank S. konnte einen Sieg gegen Thomas erringen.

Die Mittagspause unterbrach die Meisterschaft und es wurde gespeist. Hier möchte ich meinen Dank an den Gastgeber Essen richten. Die Helferinnen und Helfer sorgten dafür, dass die Getränke und Speisen nicht ausgingen.

4. Runde: Die Paarung Kalle gegen Ernst hatte es in sich. Lange Zeit war es ein ausgeglichenes Spiel. Kalle hat jedoch gezögert, den e5 Bauer von Ernst zu schlagen Dies wurde in der Folge des Spiels zu seinem Nachteil. Ernst gewann dieses Spiel. Werner schlug Frank B. Frank S. verlor sein Spiel gegen Dariusz. Thomas musste sich Jacek geschlagen geben und Heiner öffnete zu weit seine Bauer. Mariusz gewann dieses Spiel.

Die 5. Runde begann mit einer entscheidenden Partie Werner - Kalle. Werner hat dieses Spiel gewonnen. Auch Ernst hatte mit Dariusz einen starken Spieler. Es entbrannte ein Kampf nach der Eröffnung mit Haken und Ösen. Letztendlich siegte Ernst. Jacek gewann gegen Frank B.. Mariusz holte den Punkt gegen Frank S. und Thomas verlor gegen Heiner die Partie.

In den letzten drei Runden entscheidet sich die Meisterschaft. Es haben noch viele Spieler eine Chance Meister zu werden.

Die 6. Runde begann mit einer sehr spannenden Partie zwischen Werner und Ernst. Keiner schenkte dem Gegner einen Vorteil, sodass zuletzt nur die Könige auf dem Brett waren und die Partie Remis endete. Kalle verlor gegen Jacek, weil der schwache H-Bauer nicht ausreichen gedeckt werden konnte. Frank B. verlor das Spiel gegen Mariusz. Dariusz gewann gegen Thomas und Heiner gewann gegen Frank S..

Jacek gegen Werner eröffnete die 7. Runde und Jacek gewann dieses Spiel. Heiner übersah einen entscheidenden Zug gegen Ernst. Ernst gewann.

Die Geschwister Mariusz und Dariusz spielten gegeneinander. Mariusz gewann dieses Match. Thomas verlor das Spiel gegen Kalle. Frank s. überließ den Punkt Frank B.

Die 8. Runde brachte die Paarung Jacek- Mariusz. Dieses Spiel gewann Mariusz. Ernst gewann seine Partie gegen Frank S.. Werner siegte gegen Thomas, Dariusz gewann gegen Frank B. und Kalle ließ Heiner chancenlos aussehen.

Nach dieser Runde gab es vier Anwärter auf den Titel. Alle Favoriten gewannen ihre Spiele. Thomas verlor gegen Ernst das Spiel, sodass Ernst Sonnenburg der diesjährige DSSV Meister wurde. Herzlichen Glückwunsch.

Durch den Sieg gegen Kalle erspielte sich Mariusz den 2. Platz und der Dritte Werner gewann gegen Frank S. sein Spiel. Die weitere Platzierung entnehmen Sie bitte der Tabelle.

Tabelle Schachergebnisse

In der Kantine des Weberhauses fand nach dem Abendbrot die Siegerehrung statt. Wie üblich hatte der Fachwart Ernst Sonnenburg für jeden Teilnehmer Lob und Tadel zu verteilen.

Am Sonntag hieß es Abschied zu nehmen und die Teilnehmer zerstreuten sich in allen Richtungen.