DEUTSCHER SCHWERHÖRIGEN SPORT VERBAND
Im Deutschen Schwerhörigenbund e. V.
 
Tolle DSSV Winterfreizeit 2008
Lothar Fritzsche

FOTOS

Trotz ungünstiger Zeit vom 05. bis 19. Januar 2008 nahmen 42 Winternarren an der vom Deutschen Schwerhörigen Sportverband (DSSV) organisierten Winterfreizeit teil. Die Tiroler-Ötztaler Skigebiete (Sölden - Obergurgl - Ötz - Kühtai) galt es in Angriff zu nehmen.

Es konnten alle teilnehmen. Es war egal, ob sie Winterwanderer, Skilangläufer, Skialpiner, Rodler waren. Es spielte keine Rolle, ob es sich um Hörende, Gehörlose, Schwerhörige handelte. Jeder Teilnehmer konnte Faulenzen oder an den Wettkämpfen beim Eisstockschiessen, Winterboccia (Holzkugeln), Frisbee spielen usw. teilnehmen.

Im Hotel war praktisch alles vorhanden: Fernseher mit Videotext, Telefon, Balkon, Internetcafe, viermal Livemusik, Frühstücks- Salat- Kuchen-Büffet, Suppe, Abendessen-Auswahl, Nachspeise, Skistall- Skiwachs- Kicker- Fitness- Raum und Schwimm-Whirlpool sowie Saunen, kostenlose Skibusverbindungen und auch verschiedene Rabatte beim Skiverleih und beim Aqua Dome (Tirol Therme). Sogar zwei romantische Diners mit Kerzen, Sekt, Käsehappen im Sauna- und Schwimmbadbereich.

Jeder Teilnehmer bekam vom DSSV jeweils eine umfangreiche Infobroschüre mit vielen Tipps und interessanten Geschichten mit Überraschungspräsenten. Leider reichte der vierzehntägige Aufenthalt im schönen DSSV Quartier "Hotel Bergwelt", das von Familie Grüner geführt wird, nicht aus, um alle Skigebiete auszukundschaften. Die Pistenjäger der ersten und der zweiten Woche haben oft die Söldener Skigebiete (150 Pistenkilometer) in Angriff genommen und sie waren über die zwei Gletscher (Rettenbach 2675 - 3250m und Tiefenbach 2795 - 3249m, ist mit 20 km die größte erschlossene Gletscherfläche Österreichs) Gebiete begeistert, so dass sie fast jeden Tag von über 3300 m Höhe ins Söldener Tal rasten.

Für alle Winterwanderer, denen 200 km geräumte und markierte Wanderwege, und für alle Skilangläufer, denen über 150 km gepflegte und kostenlose Loipen zur Verfügung standen, wurde alles geboten, was das Herz begehrt. Die schneesicheren Loipen und Wanderwege in den beiden stillen Orten Gries (1600m) und Niederthai (1550m) sind für alle romantischen Genießer ein Muss.

Der Chef des Bergwelthotels, Herr Grüner, wünschte uns allen einen angenehmen Winteraufenthalt mit viel Sonnenschein. Der DSSV Organisator Lothar Fritzsche (Lolli) machte klar, dass jeder seinen Urlaub geniest und das angebotene Programm auf dem schwarzen Brett, das an der Hotelwand angebracht waren, nur als Orientierungsvorschlag gedacht war. Es wurde auch zwei Tageswinterwanderungen und Nachfackelwanderung mit Glühweintrunk angeboten, welche auch von uns reichlich genutzt wurden.

Zur Überraschung aller DSSV Teilnehmer durften sich alle, die mitspielten, fast jeden Abend jeweils drei kleine Sachpreise aussuchen. Jeder, der mitspielte, durfte mit den drei Würfeln zweimal würfeln und die geworfenen Zahlen zusammen zählen. Der Organisationsglücksbringer Lolli würfelte immer als letzter und seine geworfene Zahl entschied das Spiel und er überreichte dem glücklichen Gewinner den Sachpreis.

Die Verpflegung der Hotelküche, welche von drei hübschen Köchinnen geführt wurde, war so hervorragend, dass wir gerne wieder in 2 Jahren die Essensspezialitäten zu uns nehmen möchten. Die recht freundliche Hotel Empfangsdame Julia Gstrein würde sich über einen wiederholten Aufenthalt unserer Gruppe sehr freuen.

Ziemlich überrascht war der DSSV Winterorganisator als er einen originellen Skihelm von den in der zweiten Woche Teilnehmenden über die Hotelpost als Geschenkpaket überreicht bekam. Er freute sich sehr, da dieser seiner wertvollen Kopfsicherheit dient, denn er muss ja für die nächsten DSSV Winterfreizeit einen sehr klaren und heilen Kopf haben. Ebenso freute er sich über die Teilnehmer der ersten Woche, von denen er ein schönes warmes langes Baumwollhemd plus windgeschützten Kopfhalstuch bekam.

Neuer DSSV Sportart - Frisbee?

Der Frankfurter Frisbee (vom Scheibenkleisterclub) Spezialist Martin Kunz bot allen DSSV Längenfelder Winteranwesenden vor Ort um 16 Uhr auf einer hart gefrorenen Wiese (teilweise mit Schnee bedeckt) einen Frisbee Schnupperkurs an. Dies geschah auch am letzten Tag vor seiner Abreise in der 1. Winterwoche mit sechs sportinteressierten Frisbee-Werfern.

Der Spezialist brachte seine vielen verschiedenen farbigen Frisbeegeräte mit und die Interessierten durften sie sich aussuchen. Zunächst zeigte er uns, wie man richtig wirft und wie weit die Frisbees fliegen können. Vor dem ersten Frisbee-Wurf sollten wir erst einmal unsere Arme mit Spezialbewegungen warm machen um gegen evtl. Zerrungen und Muskelkatern vorzubeugen. Anschließend erklärte Martin den Anwesenden, in welcher Richtung wir mit den Frisbees werfen sollten. Er zeigte uns das genaue Ziel und wer es als Erster mit den wenigsten Würfen erreicht, hat das Spiel gewonnen.

Beim Schnupperkurs merkten die Neulinge sehr schnell, dass dies nicht einfach war und auch viel Übung erfordert. Nach 17 Uhr wurde es immer dunkler, so dass wir traurig aufhören mussten, da man die Frisbees bald kaum noch im Flug sehen konnte. Den Schnupperkurs-Teilnehmern (Die Münchner Thomas Harlander - Jochen Gailer - Stefan Dillitzer - Martin Langscheid - Lothar Fritzsche, der Düsseldorfer Eberhard Misch) hat es Spaß gemacht und herzlichen Dank an den Kursleiter für seine aufopferungsvolle Zeit, es uns zu erklären. Als Lohn des Schnupperkurses überraschte uns Martin beim Hotelabendessen zur Erinnerung mit einem kleinen niedlichen Frisbee Bierdeckel.

Nun ist die Frage, ob dies unsere neueste zukünftige DSSV Sportart wird ? Ich (Lothar - DSSV Ausschussmitglied) selbst habe nichts dagegen einzuwenden, denn man ist dauernd an der frischen Luft und es ist bei jedem Wetter möglich, diese evtl. zukünftige Wettkämpfe in beliebigen Wiesen - Wälder - Hügeln zu spielen. Dazu auch noch, dass diese Frisbeegeräte keine schwere Last sind und überall hin mitgenommen werden können.

Gletscher Iglu Erlebnis

Im Rettenbachgletscher entstand vor 4 Jahren in 2700m Höhe das erste Österreichische Schneedorf (Iglugruppe). Für einen Euro Eintritt durfte man die verschiedenen Inneneinrichtungen, wie z.B. Eisblock-Bar, Schneedoppel- und Einzel-Bett, Schneecouch, WC Schneeiglu und vieles anderes bestaunen.

Wer will kann sich dort für eine klassische Igluübernachtung das Schneedoppelbettzimmer (jedes Zimmer ist mit einer warmen Wolldecke gegen ungebetene Besucher als Tür fungierend ausgestattet) für 99 Euro mieten. Viele denken, dass es im Iglu kalt ist und dass man beim Schlafen frieren könnte, was nicht der Fall ist, denn das Schneebett wurde mit einer weichen Spezialluftmatratze und einer Felldecke abgedeckt, so dass man es schön kuschelig warm hat.

Eisklettern in Längenfeld

In der zweiten DSSV Winterwoche bot der Längenfelder Bergclub für alle Interessierten ein Nachtklettern (19 Uhr bis 22 Uhr) auf einem vereisten Wasserfall an (seit Dezember 2007 neu). Bei diesem Schnuppereisklettern bekommt man vor Ort für die eigens mitgebrachten Bergschuhe ein paar Eisstiegeisen und eine Kletterausrüstung. Wer keine Bergschuhe hatte, durfte auch Notfalls Skischuhe benutzen, denn diese kann man mit dem Eisstiegeisen um die Skischuhe anbringen (gilt nur als Ausnahme für das Eisklettern und ist nicht für die Wanderung im Schnee bzw. Eis gedacht.)

Am Anfang wollten gleich 12 DSSV Winterfreizeitteilnehmer teilnehmen und nach der genauen Erklärung, dass dies keine einfache Kletterei sei so wie auch wegen ungünstiger Zeit, nahmen am Ende nur noch zwei teil. Die zwei verrückten Eiskletterer (Hans Joachim Wilbert und Lothar Fritzsche) erlebten zum ersten Mal das Eisklettern und dies blieb ein unvergessliches abenteuerliches Erlebnis.

Nach dem die Eiskletterer die Ausrüstung angezogen hatten, erklärte der Längenfelder Eisbergspezialist, worauf man beim Eisklettern achten muss. Mit den Eispickeln durfte man beim Klettern nur links und rechts auf dem Eis einhacken (nicht zu fest, sonst bekommt man den Eispickel schlecht raus) und nicht direkt die Sicherheitsschnur treffen (sonst droht der endlose Absturz). Auch die auf den Schuhen angebrachten Eispickel dürfen während der Kletterei nicht locker sein, sonst verrutscht der Steigeisen von den Schuhen weg und man hat weniger Halt auf dem steilen Eisberg.

Nach schwitzenden 5-10 Minuten hat man den 25 Meter steilen Eiswandgipfel erreicht und man seilte wieder von oben nach unten ab, wobei man den Körper nicht zu sehr nach hinten neigen darf, denn sonst fliegt man kopfüber nach unten. Nur die Füße mit dem angebrachten Eispickeln sollten beim Abseilen den Halt auf dem Eis geben und abbremsen, während der Körper etwas vom Eisberg Abstand halten sollte.

Beim Eisklettern braucht man viel Geduld und gute Nerven und nebenbei verbraucht man schnell seine Kraft und man schwitzt schneller, als man friert (es sei denn, man bleibt beim Eis hängen, dann friert man sich schnell die Finger fest). Es war ein geiles schönes Eisabenteuer, bei dem man am Ende noch vor Ort mit Glühwein, zum Feiern des erklimmten Gipfels, versorgt wurde.

Erste Winterwanderung - 06.01.2008 (Sonntag)

Letztmals wanderten wir vor zwei Jahren im Schnee bei herrlichster Bergkulisse in über 2030 m Silvretta Seehöhe zur Wiesbadener Hütte (2443m) im Piz Buiner - Montafoner Gebiet. Da wir unsere Deutsche Schwerhörigen Sportverband (DSSV) Winterwandertradition nicht vernachlässigen wollten, führte uns am Sonntag, den 06.01.2008 (erste DSSV Winterfreizeitwoche), in Au bei Längenfeld (1180m Seehöhe) - Tirol - Ötztaler Land unser einheimischer 69-jähriger Wanderführer, Herr Sepp Grüner, vom Hotel Bergwelt in die wunderschönen Geo-Tier-Lehrpfad-Wanderung mit zugefrorenem Winkelbergsee.

Die für 11 Uhr geplante Wanderung wurde auf Anraten des Wanderführers wegen der schweren nassen Neuschneefälle auf den Nachmittag um 14 Uhr verschoben. Das Wetter verbesserte sich tatsächlich. Mit 17 Teilnehmer (Hamburg, Frankfurt, Köln, München u. Düsseldorf), die alle zur Pflicht ein paar geliehene Wanderstöcke bekamen, wanderten wir zunächst zum Ort Winklen zum Geopfadweg.

Zuvor zeigte uns unser Wanderführer kurz - für alle Langläufer/innen - eine Skilanglaufloipe, die trotz Schneemangel am Tal noch begehbar war.

Bei fast jeder informationsreichen Geopfad-Tafel blieben wir stehen und Herr Grüner erzählte uns so interessante Sachen, dass wir auch viele Fragen stellen konnten. Wir gingen auf idyllischen und vielgestaltigen Bergsturzlandschaft Wanderwegen - teils mit Schnee bedeckt (da war man sehr froh, dass die Wanderstöcke einen tollen Dienst leisteten). Mitten im Bergwald entdeckten wir sogar ein niedliches Steinhexenhaus, das auch etwas unheimlich wirkte.

Nach ca. 1 ¼ Stunden gingen wir auf einem zugefrorenen Winkelbergsee in Richtung des tollen Wasserparks, der eigens für die Kinder von der Gemeinde Längenfeld erbaut wurde. Danach führte uns Herr Grüner über Wurzberg Rodelweg zum Hotel Bergwelt, Ankunft um 17.30 Uhr. Bei dem kostenlosen Wanderführer konnten wir uns in der zweiten DSSV Winterfreizeitwoche (Freitags, 18.01.2008) mit einer Flasche Processo bedanken, welche er dankend annahm.

Winter - Fackelwanderung (Donnerstag, 10.01.2008)

Mangels Schnee und wegen zu gefährlicher Eisbahnen für unseren geplanten Hütten-Rodelabend wurde vom Hotel Bergwelt eine Nacht-Fackelwanderung umfunktioniert. Von uns nahmen gleich 15 Personen teil und fast jeder von uns bekam vom Hotel eine Fackel, die praktisch für über eine Stunde brannte.

Bevor gegen 21 Uhr die Wanderung über die gefrorenen Wiesen zum Loipenweg neben dem Fluss "Ötztaler Ache" entlang ging, erläuterte uns der Hotelbesitzer, Herr Johannes Grüner, die Handhabung der Fackeln. Viele von uns erlebten zum ersten Mal eine Nachtfackelwanderung an der frischklaren Luft. Nach ca. 40 Minuten flotten Marsch überraschten uns mitten auf der Wiese die zwei vom Hotel aufgestellten großen Trinkbehälter, zur Auswahl mit heißem Punsch mit Zimt und ohne Alkohol, zum Aufwärmen. Die heißen Getränke waren eine volle Wohltat für die kalten Kehlen und bevor die Fackelbeleuchtung zu Neige ging, gingen wir gleich querfeldein durch die Wiesen zum warmen gemütlichen Hotel Bergwelt zurück.

Zweite Winterwanderung mit Rodeln (13.01.2008)

Sonntag, den 13. Januar 2008 ging es wie bei der ersten Winterwanderung vom 06.01.08 mit anderen DSSV Winterteilnehmern der zweiten Woche und teils der ersten Woche (10 Wanderer) zum Geolehrpfad, der dieses mal von Lothar Fritzsche (DSSV Winterorganisator) geführt wurde (der einheimische Wanderführer Herr Sepp Grüner feierte an diesem Tag sein 70. Wiegenfest und er musste zur Pflicht seiner Familie zu Hause bleiben, was klar verständlicher war).

Dieses Mal hatte es am Vortag kräftig geschneit, was die DSSV Winterfreizeit Neuankömmlinge gleich nach dem gemütlichen Abendmenü zur Schneeballschlacht animierte. Sogar der Hotelchef Herr Johannes Grüner beobachtete bei seiner gemütlichen Zigarettenpause das nächtliche Schlachttreiben, welches ihn an seine tolle Kindheit erinnerte.

Flugs mischte er sich gleich unter unsere Gruppe zum Schneeschiessen, worauf die Gruppe auf ihn aufmerksam wurde und prompt alle den jungen Hotelier bombardierten, der daraufhin gleich aufgab. Um 11 Uhr trafen sich alle 14 erwartungsvollen Wanderer mit den geliehenen Wanderstöcken am Haupteingang des Hotels.

Der Geo-Tier-Lehrpfad zeigte uns durch den frischen Neuschnee ein ganz anderes Bild und er wirkte irgendwie frischer als in der erste Woche. Selbst das Steinhexenhaus wurde schön mit Schneepuder bestäubt und der Wasserpark lud uns zu einer herrlichen Schneeballschlacht ein.

Auf dem Wurzbergweg angekommen, wanderten wir weitere 2 Stunden den Berg zur Wurzbergalm Gasthof (1575m) hoch. Dort verschwitzt und glücklich angekommen, stärkten wir uns mit einer deftigen Brotzeit, bevor es mit dem Schlitten den Berg herunter ging. Manche rasten mit dem Rodel ganz schön schnell runter, wobei einer am Ende des Weges nicht mehr bremsen und lenken konnte und direkt in einen Baum fuhr. Er durfte sich mit dem Rodelgerät ohne aufgestellte Geschwindigkeitskontrolle eine große Kniebeule einholen und er hatte großes Glück, nicht von der Polizei erwischt zu werden. Im Hotel (16.30 Uhr) angekommen, schwelgten viele Wanderer von Ihrem Erlebnis.

Flutlicht Rodeln - 16.01.2008 (Mittwoch)

Nach dem Abendmenü des Hotel Bergwelt wurden um 20.30 Uhr alle 13 närrischen Nachtrodler per Bus zum 15 km entfernten Ort Huben-Sportplatz gebracht. Zum großen Erstaunen der teilnehmenden Rodler wurden alle mit Schneeketten besetzten, allradbetriebenen Pickups mit einem luftigen Anhänger (auch mit Schneeketten bestückt), der eigens für 16 Personen Sitzplätze hatten, zur 3 km entfernten Bergfahrt zur modernen Feuerstein-Alpengasthof (1505m) gebracht. Vorher informierte der DSSV Winterorganisator, dass es dort eine kleine Hütte ohne Musik, aber wenigstens etwas zum Trinken gibt, bevor man mit dem Schlitten den Berg runter saust. Als der Pickup mit seinem Anhänger den Berg hochfuhr, jubelten die Teilnehmer dem Abenteuer entgegen.

Kurz vor dem Ziel mussten alle aus dem Wagen und Anhänger aussteigen und gingen ein wenig noch den Berg hoch und alle staunten im Alpengasthof nicht schlecht. Sie beschwerden sich just beim Organisator, dass es dort nur eine kleine Hütte ohne Musik gab, was alles dem Gegenteil entsprach (ziemlich große Hütte und Musik " lustiger Akkordeonspielerin" war es dort).

Die Überraschung war gelungen und so wurde fröhlich gefeiert bis 23.30 Uhr bevor es mit dem Schlitten in die frische Nacht mit leichtem Schneefall und der beleuchteten Bahn den Berg runter ging. Alle kamen heil an, bis auf einen Schlitten, der sich selbständig machte und im Wald verschwand. Diese, die ihren Schlitten verlor, konnte als Anhalterin mit einem anderen Schlitten als Doppelsitzer am Ziel kommen. Wieder einmal war der wunderschöne Abend und die Nacht zu Ende und alle dürften ihre ewige Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Die nächste Ötztaler Winterwanderung und Rodelfahrt wird im Jahre 2010 - Ende Januar und Februar - stattfinden.