DEUTSCHER SCHWERHÖRIGEN SPORT VERBAND
Im Deutschen Schwerhörigenbund e. V.
 
DSSV Beachvolleyball Mixed Meisterschaft in Lindow
Gerhard Fischer

Am 2. Spieltag fanden die Mixedmeisterschaften im Beachvolleyball statt. Im Vergleich zum Vortag, an dem es nur regnete, war es diesmal trocken. Es war etwas windig, was ein optimales Spiel nicht zuließ. Durch die gleichzeitig laufenden Fußballmeisterschaften standen den Damen nur 4 Spielpartner zur Verfügung. Ich selbst hätte noch spielen können, aber Elke Tönnies hatte vom Vortag Blutergüsse an den Handgelenken. Ein Weiterspielen war hier nicht möglich.

Die 4 übrig gebliebenen Pärchen Tatjana Nitzschke/Walter Fetscher; Tiina Pöhler/Andreas Koenen; Birgit Höfig/Alexander Frey und Katja Nispel/Ralph Guhl spielten alle gegeneinander. Die Favoriten waren hier schwer auszumachen, was sich auch in den darauf folgenden Spielen zeigen sollte.

Sehr ausgeglichen waren die Begegnungen Höfig/Frey - Nitzschke/Walter welches mit 21:18, 7:21 und 16:14 für Höfig/Frey ausging. Ein weiteres Match war sehr spannend.

Die Begegnung Nitzschke/Walter Nispel/Guhl war ebenfalls sehr ausgeglichen. Den ersten Satz gewannen Nitzschke/Walter. Wie im anderen Match mussten sie sich dann doch noch mit 19:21 und 10:15 geschlagen geben. Trotz des großartigen Einsatzes von Walter Fletscher konnte die Niederlage nicht verhindert werden. Dem vermeintlich schwächsten Team Pöhler/Koenen, tut man Unrecht, sie nach ihrer sieglosen Teilnahme zu beurteilen. Sie gewannen zwar keinen Satz, spielten aber großartig mit. Tiina Pöhler als Gelegenheits- spielerin hatte kaum eine Chance. Ihr Teamkamerad Andreas Koenen konnte ihre Schwächen jedoch nur zum Teil ausgleichen. Wenn Andreas Koenen stets die Angaben hätte machen können, wären sie als Mixedmeister vom Feld gegangen. Mit jenen Angaben hatten alle Teilnehmer ihre Probleme.

Die Sieger dieses Turniers kommen aus dem Schwabenländle. Birgit Höfig und Alexander Frey konnten alle 3 Matches gewinnen.

DSSV-Beachvolleyball-Mixedmeister:
Birgit Höfig/Alexander Frey, Stuttgart

2. Platz: Katja Nispel/Ralpg Guhl, Berlin/Hamburg
3. Platz: Tatjana Nitzschke/Walter Fletscher, Berlin/Stuttgart
4. Platz: Tiina Pöhler/Andreas Koenen, Düsseldorf/Berlin

Trotz kleinem Teilnehmerkreis hat es allen Spaß gemacht. Dies lag vielleicht auch daran, dass es nicht allzu viele Spiele waren. Der Vortag hatte nämlich schon viel Kraft gekostet.